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Sprachen des Theaters
ET 06/2021
[9783829609265]

Sprachen des Theaters<BR>ET 06/2021
Dialoge mit dreizehn zeitgenössischen Regisseuren
In Deutschland ist das Wort „Konversation“ oft ein wenig negativ besetzt. Sie verlaufe oberflächlich und helfe nicht, ein Thema zu vertiefen. Doch die hohe Kunst der Konversation, eine französische Tradition, ist genau das Gegenteil – sie bedarf eines tiefen Schatzes an Erfahrung, die die Gesprächspartner miteinander verbindet und einen erhellenden Austausch ermöglicht. Wie Spielbälle umkreist sie einen Themenkomplex, schafft Beziehungen und öffnet die Gedanken ins Weite.
Nikolaus Bachler beherrscht die Kunst der Konversation im besten Sinne. Er versteht es, Künstlern wie selbstverständlich eine Plattform zu bieten, über ihre Welt zu erzählen. Individuelle Regiesprachen prägen die Diskussion um die Kunstform der Oper wie kaum etwas Anderes. Nikolaus Bachlers Intendanz an der Bayerischen Staatsoper versammelte Regisseure, die in ihrer Entwicklung und Handschrift nicht unterschiedlicher sein könnten. Seit 2008 haben Altmeister wie Hans Neuenfels und Frank Castorf an der Bayerischen Staatsoper genauso inszeniert wie eine Reihe von herausragenden Künstlerpersönlichkeiten wie Andreas Kriegenburg, Romeo Castellucci und Krzysztof Warlikowski. Und junge Regisseure haben während seiner Intendanz ihre ersten Schritte in einem für sie neuen Metier gewagt: David Bösch, Axel Ranisch oder Mateja Kolezˇnik. Mit allen hat Nikolaus Bachler über ihre Idee von Theater gesprochen.
Der Intendant der Bayerischen Staatsoper im Gespräch mit Frank Castorf, Hans Neuenfels, Krzysztof Warlikowski, Andreas Kriegenburg, Dmitri Tcherniakov, Árpád Schilling, Axel Ranisch, Andreas Dresen, Sidi Larbi Cherkaoui, Amélie Niermeyer, Romeo Castellucci, Mateja Kolezˇnik, David Bösch.

Schirmer/Mosel Literatur. 220 Seiten. Format: 11,5 x 19 cm, gebunden. Deutsche Ausgabe.

Erscheinungstermin: Juni 2021


Spring 2021
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