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Ein Photographen-Unternehmen im 19. Jh.
[9783829608237]

Ein Photographen-Unternehmen im 19. Jh.
Katalog Münchner Stadtmuseum, Fotosammlung
Der Nachlass verzeichnet Tausende von Glasplatten, mehr als 20.000 Kollodiumplatten, Hunderte alter Albuminpapierabzüge und zahlreiche Alben – das photographische Familienunternehmen Braun & Cie war eines der weitaus produktivsten und erfolgreichsten im Europa des 19. Jahrhunderts. Als ausgebildeter Zeichner arbeitete Adolphe Braun (1812–1877) zunächst für die elsässische Textilindustrie, bevor er sich 1854 der Photographie zuwandte. Schon ein Jahr später gelang ihm auf der Pariser Weltausstellung der Durchbruch mit einer mehr als 300 Photographien umfassenden Serie von Blumenstillleben. Die weit verbreiteten Aufnahmen dienten Textilgestaltern als Vorlagen und waren auch bei Dekorationsmalern und Zeichnern beliebt. Ab 1860 photographierten er und seine über 40 Mitarbeiter mit großformatigen Kameras die alpinen Landschaften und Städte der Schweiz – Gustave Courbet verwendete die Aufnahmen gelegentlich als Vorlagen für Gemälde. Neben Tierstudien, Architektur- und Landschaftsdarstellungen konzentrierte sich Braun zunehmend auf die Reproduktion von Kunstwerken; drei Jahrzehnte lang war er der erste offizielle Photograph des Louvre.
Unser Buch begleitet eine Ausstellung im Münchner Stadtmuseum (6.10.2017–21.1.2018), die erstmals alle Tätigkeitsfelder Adolphe Brauns anhand von ca. 200 Originalaufnahmen vorstellt, ergänzt durch Gemälde von Gustave Courbet, Henri Fantin-Latour u.a.

Schirmer/Mosel. Mit Texten von Ulrich Pohlmann, Paul Mellenthin u.a. 324 Seiten, 240 Tafeln in Duotone und Farbe. Format: 24,5 x 28 cm, gebunden. Deutsche Ausgabe.

Erscheinungstermin: Montag 18 September, 2017.


Herbst 2017
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